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Memoria

Rudolf Ladermann

wurde am 04. Februar 1913 geboren.

Bei seinem Tod war er fast 91 Jahre alt.
Er starb am 28.01.2004 wenige Tage vor seinem Geburtstag und wurde an seinem 91. Geburtstag beerdigt.

Rudolf Ladermann
Schreiner (1913-2004)

Rudolf Ladermann (* 04. Februar 1913 in Küllstedt; + 28. Januar 2004, Kürten) war ein Schreiner und wuchs in Küllstedt in Thüringen auf. Er war eines von 7 Kindern und besuchte bis er 16 Jahre alt war die Schule. Danach begann er seine Lehre als Schreiner. Er lernt Anna Hachenberg kennen und heiratet diese. Zusammen bekommen sie insgesamt 3 Kinder.

Rudolf Ladermann ca. 1936

In der Kriegszeit wird Rudolf eingezogen und muss nach Russland ziehen. Er überlebt den Krieg und zieht mit seiner Familie nach Bergisch Gladbach. Ein paar Jahre später stirbt seine Frau, Anna Hachenberg, an einem Hirntumor. Rudolf zieht mit seiner jüngsten Tochter Monika und deren Mann, Günther Orgeig, zusammen und verbringt den Rest seines Lebens mit Ihnen in einem Haushalt. Er hinterlässt 9 Enkel und 17 Urenkel.

Leben

Rudolf wird als 4. Kind der Eheleute Karoline und August Ladermann in Küllstedt geboren.
Sein Vater arbeitet in der ortsansässigen Textilindustrie, seine Mutter kümmert sich um Haus, Hof und Familie.

Eltern Karoline und August Ladermann

Beruf

Nach dem Ende seiner Schulzeit macht er eine Lehre als Schreiner und begibt sich nach Ende seiner Lehrzeit – wie für einen Handwerkergesellen üblich – für mehrere Jahre auf die Walz.

Familie

Auf einer Tanzveranstaltung in Bergisch Gladbach lernt Rudolf die junge Anna Hachenberg kennen. Diese holt in der Gaststätte „Großer Kurfürst“ ihren Vater ab, der als Musiker in der Tanzkapelle gespielt hatte. Die beiden verlieben sich und heiraten am 15.12.1939 in Bergisch Gladbach

Anna und Rudolf bei der Hochzeit 1939

Sie bekommen insgesamt 3 Kinder und ziehen nach dem Krieg nach Bergisch Gladbach.

Rudolf mit seiner Frau Anna und seinen drei Kindern
Anna Hachenberg vor dem Haus Ende der 1950er Jahre

Krieg

Im 2. Weltkrieg wird Rudolf eingezogen und muss mit der Wehrmacht nach Russland ziehen.

Rudolf Ladermann in 1938

An der Front wird er schwer verletzt, sein Leben hängt an einem seidenen Faden. Die dramatische Amputation seines linken Beines rettet ihn vor dem Tod.

Leben als Witwer

Am 09.02.1961 stirbt seine Frau Anna mit nur 41 Jahren an einem Hirntumor und Rudolf bleibt als Witwer zurück.
Er wird bis zum Ende seines Lebens nie wieder heiraten oder eine neue Frau an seiner Seite haben.

Anfangs lebt er mit Sohn, Schwiegertochter und seinen beiden Töchtern in seinem Haus in Bergisch Gladbach. Einige Jahre später dann mit seiner Tochter Monika und deren Mann und Töchterchen Michaela.

Rudolf (links) mit Günther Orgeig (rechts)
Monika mit Mann Günther Orgeig

Als diese Mitte der 1970er Jahre nach Kürten ziehen, richten sie Rudolf in ihrem Haus eine kleine Wohnung ein. Tochter Monika kümmert sich zeitlebens um ihren Vater, der mit ihr und ihrer Familie bis zum Ende unter einem Dach lebt.